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Faszination Rennpferde


Das Glück der Erde liegt nicht nur für den Reiter auf dem Rücken der Pferde, sondern auch für den Besitzers des Huftiers. Wenn es sich um ein erfolgreiches Rennpferd handeln, kann man mit dem Tier nicht nur Preisgelder gewinnen, sondern auch einen recht großen Gewinn in der Zucht machen.

Rennpferde beschäftigen uns Menschen schon, seit wir die Tiere domestiziert haben. Sie wurden zunächst für militärische Zwecke eingesetzt. Die Pferde mussten schnell die gegnerischen Reihen überrennen, aber auch in der Lage sein, lange Strecken zur Front zurückzulegen. Außerdem wurde Pferde als Boten eingesetzt.

Vom alten Rom nach England

Die ersten Pferderennen wurden im alten Rom veranstaltet. Schon damals konnte man Sportwetten auf den Sieger abgeben, und Pferdebesitzer gehörten meistens der Oberklasse an. Pferderennen heute sind zunächst in England populär geworden, haben aber dann den Siegeszug um die ganze Welt angetreten. Heute werden Millionensummen für Rennpferde der Spitzenklasse gezahlt. Das Pferd Bob Brown wurde 2008 für die Riesensumme von sechzig Millionen Dollar versteigert.

Das Besondere an den Rennpferden ist, dass sie sowohl anmutig sind als auch muskulös. Die meisten Rennpferde sind englische Vollblüter, manchmal werden auch arabische Vollblüter eingesetzt. Für die Trabrennen wurden eigens Traber gezüchtet. Aus allen diesen Rassen sind auch klassische Reitpferde hervorgegangen, wie man sie heute in den meisten deutschen Zuchten und Ställen findet. In den meisten Rennen wird man Hengste am Start sehen, hier und da gibt es aber auch einen Wallach, der vorne mitläuft. Und auch einige Stuten haben schon Rennen gewinnen können. Das deutsche Pferd Nereide brach im zweiten Weltkrieg einige Rekorde in den USA.

Ein Rennpferd aufzubauen ist mit hohen Kosten verbunden. Zum einen wird man für das Fohlen schon viel Geld hinlegen müssen, wenn es aus einer guten Zucht kommen soll. Dann braucht man einen guten Trainer, der das Tier in den ersten zwei Jahren zur Spitzenklasse bringt.