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Sportwetten auf Pferderennen


 

Pferdewetten haben die größte Tradition bei Sportwetten, auch wenn diese mittlerweile vom Fußball überholt wurden. Dennoch gibt es nach wie vor eine große Begeisterung für Wetten auf Pferderennen.

Historisch gesehen haben Pferderennen bei Sportwetten eine lange Geschichte. So war es schon vor weit über 100 Jahren möglich, auf den Pferderennbahnen auf die Ergebnisse einzelner Wettkämpfe zu spekulieren. Besonders in Großbritannien haben Pferdesportwetten eine große Tradition.

Auch heute noch genießen besonders in England Pferderennen eine große Beliebtheit und zählen zu einem Fixpunkt im gesellschaftlichen Leben auf der britischen Insel. Das weltberühmte Pferderennen in Ascot, wo sich neben der königlichen Familie jährlich der internationale Hochadel trifft, ist das Aushängeschild des britischen Pferderennsports.

Weil gerade in Großbritannien Pferdewetten so beliebt sind, sind es vor allem auch britische Buchmacher, wie Willia Hill oder Landbroker, die weltweit zu den größten Anbietern von Wetten auf Pferde-Rennen gelten.

Wenn man von Pferderennen spricht, gilt es grundsätzlich zwischen Galopprennen und Trabrennen zu unterscheiden. Bei ersteren sitzt ein Jockey in einem kleinen, einachsigen Wagen namens Sulky, der vom Rennpferd gezogen wird. In der klassischen Variante, dem Galopprennen, sitzt der Jockey auf dem Pferd selbst.

Wie die Namen schon sagen, ist bei den Pferderennen nur eine Gangart – also entweder Trab oder Galopp – erlaubt. Wenn die Pferde dagegen verstoßen, wir dies abgestraft. In Europa und den USA ist vor allem der Trabsport populär, weltweit wird aber dem Galoppsport mehr Beachtung geschenkt.

Dies ist auch der Grund, warum die international bedeutendsten Rennen meist aus dem Galopppsport kommen. Hier wird wiederum unterschieden in Steherrennen und Fliegerrennen, wodurch die Streckenlänge ausgedrückt wird. Fliegerrennen gehen über eine Distanz von 1.000 Metern, wobei Steherrennen zwischen 3.400 und 4.800 Meter lang sind.

Der Untergrund des Bodens kann unterschiedlich sein, er ist entweder aus Sand, Schlamm oder wie in Ascot aus Rasen. In wenigen Fällen werden Pferderennen auf Schnee ausgetragen, wie dies beispielsweise in Arosa oder St. Moritz der Fall ist.

Die Einteilung der Pferde bei den Rennen erfolgt in unterschiedliche Kategorien. Dies dient dazu, um Pferde mit vergleichbaren Leistungen gemeinsam starten zu lassen und so eine spannende Rennatmosphäre zu bieten. Eine der bedeutendsten Klassen ist jene der dreijährigen Vollblutpferde. Sie starten in sogenannten Derbys, wie etwa dem berühmten Kentucky Derby.

Pferdewetten kann man sowohl bei Wettanbietern mit fixen Quoten also auch als Totalisator machen. Totalisator-Wetten sind Wetten, bei der sich die Wettquoten au der Höhe der gesamten Einsätze und Tippentscheidungen berechnet und wo man gegen den Rest der Wettgemeinde bietet. Diese Art von Wetten haben in den letzten Jahren aber stark an Bedeutung verloren.

Man trifft Totalisator-Wetten vor allem direkt an der Rennbahn an, wo diese von Rennvereinen unterhalten werden, die sich durch die Pferdewetten finanzieren. Durch den Aufschwung an Online-Sportwetten ist der Umsatz von Totalisator-Wetten in Deutschland alleine in den letzten Jahren von 100 Millionen auf ein gutes Viertel davon zurückgegangen.

Pferdewetten sind aber international nach wie vor ein riesiger Markt, weltweit beträgt der Umsatz jährlich über 100 Milliarden Euro, wovon mittlerweile Online-Wettanbieter den größten Teil des Kuchens abbekommen. Die größten Wettanbieter stellen Ihren Kunden unterschiedliche Wettarten zur Verfügung.

Außerdem stellen Online-Wettanbieter den Kunden wichtige Rennen als Live-Streams auf ihrer Website zur Verfügung. Um diese Wettrennen mitverfolgen zu können, brauchen Kunden lediglich ein Wettkonto bei einem Anbieter, der über diesen Service verfügt.

Wettfreunde können sowohl Einzelwetten als such Kombiwetten abgeben. Kunden aus Deutschland haben leider die Einschränkung, aufgrund der rechtlichen Situation keine Sportwetten bei Online-Buchmachern abgeben zu können. In der Schweiz und in Österreich ist dies einfacher.